Sonntag, 27. September 2015, 18:00 Uhr

Musik aus sächsischen Schlosskirchen

für Barockoboe und Orgel
Musik aus sächsischen Schlosskirchen in Zwiesel
Karla Schröter und Willi Kronenberg

Karla Schröter, Barockoboe
Willi Kronenberg, Orgel

Karla Schröter studierte zunächst Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischen Oboen-Instrumente; zu ihren Lehrern zählen hier Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann.
Mit ihrem Ensemble führt sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Kammermusik- und Orchesterformationen in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland durch. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf facettenreichen Programmen in Bezug auf Instrumentalbesetzungen und Werkauswahl. Durch ihre ständige Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In- und Ausland können die Programme von „CONCERT ROYAL“ Köln mit immer wieder neuen, noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.

Willi Kronenberg, Orgel geb. 1962, entwickelte schon früh ein beständiges Interesse am Orgel- und Cembalospiel. Nach dem Studium der Kirchenmusik in Köln und Stuttgart nahm er die unterschiedlichsten Interpretationsauffassungen zur Kenntnis und studierteOrgel und Cembalo bei herausragenden Musikerpersönlichkeiten, u.a. Robert Hill (Freiburg), Ewald Kooiman (Amsterdam) und Ludger Lohmann (Stuttgart).
Seine Ausbildung schloss er mit Konzertexamina in beiden Fächern ab. Ergänzend besuchte er zahlreiche Interpretationskurse, u.a. bei Michael Schneider, Luigi Ferdinando Tagliavini, Daniel Chorzempa, Daniel Roth und Guy Bovet. Ferner studierte er Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen und Köln.
Willi Kronenbergs rege Konzerttätigkeit führte ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Nord- und Südamerika. Als gefragter Kammermusikpartner sieht er neben seiner solistischen Tätigkeit einen weiteren Schwerpunkt in der Ensemble-Musik, die er als Mitglied verschiedener Kammermusikformationen pflegt.
Er arbeitete mit namhaften Orchestern und Chören zusammen u.a. mit:
WDR-Sinfonieorchester, Das neue Orchester, Kölner Akademie – Orchester Damals und Heute, London Symphony Orchestra, Taverner Consort, Kölner Kammerchor unter Dirigenten wie Andrew Parrott, Peter Neumann, Michael Tilson Thomas, Christoph Spering, Michael Willems.
Bei renommierten internationalen Orgelwettbewerben war er mehrfach 1. Preisträger, so in Nijmegen 1988, in Wiesbaden 1991 und in Haarlem 1995. CD- und Rundfunkaufnahmen (WDR, MDR und RSI) dokumentieren seine musikalische Arbeit. Neben technischer Brillanz wird seinem Spiel stets große Ausdruckstiefe und plastische Transparenz bescheinigt.